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[ˈsmaːɐ̯tˌhoːm ˈhaɪ̯t͡sʊŋsˌʃtɔɪ̯ɐʁʊŋ]

Smarthome-Heizungssteuerung

Eine Smarthome-Heizungssteuerung regelt Heizung und Raumtemperaturen digital, per App oder Zeitplan. Sie hilft, Wärme nur dann bereitzustellen, wenn sie tatsächlich gebraucht wird.
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Fabian Hammer

Geschäftsführer

Was ist eine Smarthome-Heizungssteuerung?

Eine Smarthome-Heizungssteuerung verbindet Heizkörperthermostate, Raumfühler und oft auch den Wärmeerzeuger mit einer digitalen Zentrale. Über eine App oder ein Bedienfeld legen Sie fest, wann welcher Raum wie warm sein soll. Das funktioniert ähnlich wie ein Terminkalender für die Wärme: Morgens wird das Bad vorgeheizt, tagsüber senkt das System die Temperatur ab, abends ist das Wohnzimmer rechtzeitig warm. Viele Systeme erkennen geöffnete Fenster, berücksichtigen Wetterdaten oder reagieren darauf, ob jemand zu Hause ist. So lässt sich Energie sparen, ohne auf Komfort zu verzichten.

Praxisbezug bei Hammer Haustechnik

Hammer Haustechnik berät Sie, welche smarte Steuerung zu Ihrer Heizungsanlage passt. Entscheidend ist, dass Thermostate, Regelung und Wärmeerzeuger sinnvoll zusammenspielen, sonst verpufft der Nutzen. Bei Brennwertkesseln, Wärmepumpen und Hybridheizungen binden wir, soweit technisch möglich, die herstellereigene Regelung und Internetanbindung ein. Wichtig ist uns außerdem, dass die Grundlage stimmt: Ohne hydraulischen Abgleich und passend eingestellte Heizkurve kann auch die beste App keine gleichmäßige Wärme liefern. Wir richten das System ein und erklären Ihnen die Bedienung.

Funktionsweise

Funkthermostate an den Heizkörpern und Raumfühler messen die Temperatur und senden die Werte an eine Zentrale oder direkt in die Cloud. Dort werden sie mit den hinterlegten Zeitplänen und Sollwerten abgeglichen. Die Zentrale öffnet oder schließt daraufhin die Heizkörperventile. Ist der Wärmeerzeuger eingebunden, meldet das System zusätzlich den aktuellen Wärmebedarf, sodass Vorlauftemperatur und Brennerleistung angepasst werden. Änderungen nehmen Sie bequem per App vor, auch von unterwegs.

Vorteile

Raumweise Zeitpläne
Bedienung per App
Fenster-offen-Erkennung
Spürbares Einsparpotenzial

Nachteile

Anschaffungs- und Einrichtungskosten
Abhängigkeit von WLAN und Updates
Nicht jedes System kompatibel

FAQs

Häufig gestellte Fragen

Smarte Heizkörperthermostate lassen sich an den meisten Anlagen nachrüsten. Ob auch der Kessel selbst eingebunden werden kann, hängt vom Gerät und seiner Regelung ab. Wir prüfen das gerne bei Ihnen vor Ort.
Das hängt stark vom bisherigen Heizverhalten, vom Gebäude und von der Anlage ab. Am meisten profitieren Haushalte, in denen Räume bisher unabhängig von der Nutzung durchgehend beheizt wurden.
Bei gut aufgebauten Systemen ja: Thermostate und Regelung arbeiten mit den zuletzt gespeicherten Zeitplänen weiter oder fallen auf einen sicheren Grundbetrieb zurück. Nur die Fernbedienung per App und cloudbasierte Funktionen stehen dann vorübergehend nicht zur Verfügung. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass sich die Heizung auch direkt am Gerät bedienen lässt.
Einfache Heizkörperthermostate lassen sich meist ohne Werkzeug gegen die alten Thermostatköpfe tauschen, sofern ein passender Adapter vorhanden ist. Sollen dagegen der Wärmeerzeuger, Fußbodenheizungs-Stellantriebe oder die Heizkurve eingebunden werden, ist ein Fachbetrieb sinnvoll. Wir stimmen dann Steuerung und Anlage so aufeinander ab, dass beide zusammenarbeiten.

Verwandte begriffe

Wasserführender Kaminofen

[ˈvasɐˌfyːʁəndɐ kaˈmiːnˌʔoːfn̩]
Ein wasserführender Kaminofen heizt nicht nur den Aufstellraum, sondern gibt einen Teil seiner Wärme über eine Wassertasche an die Zentralheizung ab.

Rücklauftemperatur

[ˈʁʏklaʊ̯ftɛmpəʁaˌtuːɐ̯]
Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur des Heizungswassers, das nach der Wärmeabgabe zum Wärmeerzeuger zurückfließt. Je niedriger sie ist, desto effizienter arbeiten Brennwertgeräte und Wärmepumpen.

Aufbereitetes Heizungswasser

[ˈaʊ̯fbəˌʁaɪ̯tətəs ˈhaɪ̯t͡sʊŋsˌvasɐ]
Aufbereitetes Heizungswasser ist enthärtetes oder entsalztes Füllwasser für die Heizung. Es schützt Kessel, Wärmetauscher und Rohre vor Kalkablagerungen und Korrosion.

Heizlastberechnung

[ˈhaɪ̯t͡sˌlastbəˌʁɛçnʊŋ]
Die Heizlastberechnung ermittelt, wie viel Wärmeleistung ein Gebäude an den kältesten Tagen benötigt. Sie ist die Grundlage für die richtige Auslegung jeder Heizungsanlage.

Fernwärmeübergabestation

[ˈfɛʁnvɛʁməˌʔyːbɐɡaːbəʃtaˌt͡si̯oːn]
Eine Fernwärmeübergabestation verbindet das Fernwärmenetz mit der Heizungsanlage im Gebäude. Sie überträgt die Wärme, regelt Temperaturen und erfasst den Verbrauch.

Pelletheizung

[ˈpɛlətˌhaɪ̯t͡sʊŋ]
Eine Pelletheizung verbrennt gepresste Holzpellets, um Heizwärme und Warmwasser zu erzeugen. Sie arbeitet vollautomatisch und nutzt einen nachwachsenden Brennstoff.

Abgasrohr

[ˈapɡaːsˌʁoːɐ̯]
Das Abgasrohr leitet die Verbrennungsgase eines Heizkessels oder Ofens sicher ins Freie. Material und Ausführung müssen zur Feuerstätte passen, bei Brennwertgeräten etwa feuchteunempfindlich sein.

Sommerbetrieb (Heizung)

[ˈzɔmɐbəˌtʁiːp]
Im Sommerbetrieb schaltet die Heizungsanlage die Raumheizung ab und erzeugt nur noch Warmwasser. Das spart Energie in der warmen Jahreszeit, ohne auf warmes Wasser zu verzichten.

Frostschutz-Stellung

[ˈfʁɔstʃʊt͡sˌʃtɛlʊŋ]
Die Frostschutz-Stellung ist eine Einstellung an Thermostatköpfen oder Heizungsreglern, die Räume und Leitungen vor dem Einfrieren schützt, ohne sie spürbar zu beheizen.

Kesselthermostat

[ˈkɛsl̩tɛʁmoˌstaːt]
Ein Kesselthermostat regelt die Temperatur des Wassers im Heizkessel. Er schaltet den Brenner ein und aus, sobald die eingestellte Kesseltemperatur unter- oder überschritten wird.